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Bernhard Bär

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Elisabeth Naske

Franz Hautzinger

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Bernhard Bär

Trompeter und Institutsdirektor der ABPU

Erste Einblicke in die Welt der blechblasenden Instrumente gewann ich auf dem Flügelhorn meines Vaters.
Dieses Instrument und das gemeinsame familiäre Musizieren von überlieferter Volksmusik prägten meine musikalische Jugend.
Der Weg zum professionellen Trompetenspiel begann mit dem Studium „Instrumental- und Gesangspädagogik“, zuerst bei Lothar Hilbrand am Konservatorium Vorarlberg und anschließend bei Johann Gansch an der Universität „Mozarteum“ Salzburg.
Neben intensivem Solo-, Orchesterund Ensemblespiel kam die Pädagogik nicht zu kurz, in meiner Diplomarbeit befasste ich mich mit dem Thema „methodische Aspekte im Trompeten- anfängerunterricht“.
Ab 1999 war ich für vier Jahre beim Brucknerorchester Linz als erster Trompeter engagiert, seit September 2003 gebe ich mein Wissen und meine Berufserfahrungen an die Trompeten-Studenten der Anton Bruckner Privatuniversität weiter. Im Unterricht versuchen wir gemeinsam - meine Studenten und ich - die Sonnenseiten der Musik zu erforschen, jedoch nicht ohne die sorgfältige Beleuchtung der Schattenseiten des Berufes „Trompeter“ bzw. „Trompetenlehrer“.

Elisabeth Naske

wurde am 5. April 1963 in Wiesbaden gebören. Sie studierte Violoncello bei Heidi Litschauer am Mozarteum Salzburg und schloss 1983 mit dem Lehrdiplom ab. 1984 – 1987 setzte sie ihre Ausbildung am Konservatorium Basel in der Konzertklasse von Thomas Demenga bis zum Konzertreifediplom fort; Meisterkurse u.a. bei Frans Helmerson, Heinrich Schiff, Christoph Coin und Sándor Végh schlossen sich an.

Von 1988-1990 war Elisabeth Naske Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters unter der Leitung von Claudio Abbado, Vaclav Neumann u.a. Danach spielte sie regelmäßig in mehreren Kammerorchestern, wie der Camerata Bern, der Serenata Basel, dem Wiener Kammerorchester, der Wiener Kammerphilharmonie und der Camerata Academica Salzburg.

Kammermusikabende führten sie mit Thomas Demenga, Heinrich Schiff, Thomas Zehetmair und Heinz Holliger zusammen. Außerdem konzertierte sie als Partnerin von Elisabeth von Magnus und Anthony Spiri am Barockcello. 1993 gründete Elisabeth Naske das Pascal Trio gemeinsam mit Diane Pascal und Claudia Hofert. Mit dem Trio konzertierte sie u.a. im Rahmen der Salzburger Mozartwoche und der Schubertiade Feldkirch.

1998- 2003 studierte Elisabeth Naske bei dem Cellisten Tristan Schulze Komposition, mit dem sie auch von 1999-2001 als Duopartnerin gemeinsame stilübergreifende Programme gestaltete.

Im Auftrag der Jeunesse Österreich vertonte Elisabeth Naske das Kinderbuch Das kleine Ich bin ich von Mira Lobe und im Auftrag der Wiener Volksoper Die feuerrote Friederike von Christine Nöstlinger. Die Uraufführung dieser Kinderoper im Zelt auf dem Dach der Wiener Staatsoper wurde bei den jungen Besuchern und bei der Presse zu einem großen Erfolg. 2007 brachte die Wiener Staatsoper Naske Die Omama im Apfelbaum nach Mira Lobe (Libretto: Theresita Colloredo) zur Uraufführung und für 2008 hat das Luzerner Theater sie mit der Komposition von Die rote Zora beauftragt.

Geboren am 11. März 1963 im burgenländischen Seewinkel, bedeutete ein Konzert von Hannibal Marvin Peterson in der Jazzgalerie Nickelsdorf das „Erweckungserlebnis“ des jungen Trompeters. Von 1981 bis 1983 studierte er an der Jazzabteilung der heutigen Kunstuniversität Graz, bis eine Lippenlähmung eine sechsjährige Total-Pause als Trompeter erzwang. 1986 nach Wien übersiedelt, begann er ab 1989 die Trompete auf ureigene, unakademische Weise zu erforschen. Er fand Anschluss an die Kreise um Christoph Cech und Christian Mühlbacher, spielte in der Bigband „Nouvelle Cuisine“ und im Oktett „Striped Roses“; die 1993 mit Saxofonist Helge Hinteregger eingespielte, von Sampler-Collagen geprägte CD „Zong of se Boboolink“ bedeutete das erste eigenverantwortete CD-Statement. Das Jahr 1995 brachte durch einen zehnmonatigen London-Aufenhalt wichtige Impulse und Kontakte u. a. mit Kenny Wheeler, Henry Lowther, John Russell und Steve Noble, die Anregungen verarbeitete Hautzinger auf höchst unterschiedliche Weise: im von wechselnden Besetzungen geprägten „Regenorchester“, im Quartett mit Helge Hinteregger, Oren Marshall und Steve Noble sowie im Trio „Speakers’ Corner“ mit Gitarrist Martin Siewert und Schlagzeuger Wolfgang Reisinger.
Franz Hautzinger
Hannes Löschel
Geboren 1963 in Wien, erhielt seine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik in Wien.
Ab ca. 1990 stilübergreifende Arbeiten als Komponist, improvisierender Musiker, Ensembleleiter und Arrangeur. Neben Kompositionen für diverse Besetzungen und im Liedbereich auch intensive Tätigkeit im musiktheatralen Bereich mit Werken für Musik und Theater, Musik und Tanz sowie Musik und Film.
Weltweit Auftritte bei Festivals für Neue Musik, Jazz, Theater und Tanz. Auftragsarbeiten entstanden ua. für den ORF, WDR, Wien Modern, Bregenzer Festspiele, Diagonale, Tanzquartier, Wiener Volksliedwerk, Jeunesse, Open Music, Glatt&Verkehrt, Jazzfestival Saalfelden.
2000 Mitbegründung des labels loewenhertz mit Produktionen aus dem stiloffenen Feld aktueller Musik.
Hannes Löschel wurde ua. ausgezeichnet mit dem Hans Koller Preis 1997 für das Album des Jahres im Bereich Jazz&Improvisierte Musik mit dem österreichischen Staats-Stipendium für Komposition 2001 sowie dem "Publicity-Preis 2006" der "Austro Mechana". Seine CD „Herz. Bruch.Stück“ (loewenhertz 017) wurde zur CD des Monats auf der Liederbestenliste in Deutschland gewählt.
Foto: JN
[from Paradise Lost - Exit Eden]
Johannes Novohradsky
Geboren in Vöcklabruck/OÖ. Ausbildung und Studium Biochemie. Hinwendung zur Fotografie und Film sowie Video. Kurzfilmprojekte auf Super8 (mit Max Nagl) sowie 16mm SW- und Farb-Kurzfilme (mit Gerhard Alt). Super8- und Video-Projektionen zu Musikauftritten von Hemma Geitzenauer, Hannes Löschel, Max Nagl, Vinzenz Wizlsperger. Entwicklung und Einrichtung von Videoprojektionen zu den Theaterarbeiten von Gerhard Alt („Kuprianov und Natascha“, Schikaneder-Kino), Arie Zinger („Popcorn“, Volkstheater Wien/Rabenhof), den Tanz/Musik-Performances „Paradise Lost – Exit Eden“ von Breuss/Löschel und „Ouroboros“ von Breuss/Naske. Dokumentarische Begleitung mittels Fotografie und auf Video der Auftritte bzw Performances von Christoph Bochdansky, Nigel Charnock, Dagmar Dornelles, Christine Gaigg, Hannes Löschel, Max Nagl, Josef Novotny, Burkhard Stangl, Achim Tang, David Zambrano u.a. Ebenso fotografische Arbeiten und Videodokumenationen von Aufführungen für das Tanzzentrum „T-Junction Wien“ sowie für das Volkstheater Wien, ZT-Hollandia/Eindhoven (Johan Simons) und die Produktion „Platzmangel“ (Regie: Christoph Marthaler), Rote Fabrik/Zürich. Dazu kommen noch die Entwicklung und Betreuung von Internetauftritten (Gerhard Alt, Rose Breuss, Hannes Enzlberger, Hannes Löschel, Max Nagl, Josef Novotny) und das Authoring von DVDs (Katharina Klement, Josef Novotny).
Jan Wagner

Geboren 1977 in Wien. International tätig als Lichtdesigner, Lichttechnischer und Technischer Leiter für Theater, Tanz, Performance, Oper und Bildende Kunst, sowie als Regisseur für Film. Musikalische Grundausbildung. Betreibt die Produktionsstätte für Audiovisuelle Medien und Bühnenkunst\\Wagner-Produktion, mit In-House Post-Production. Seit 2008 Dozent für Bühnentechnik und Lichtdesign am "Institute of Dance Arts" an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz.
Zusammenarbeit mit Rose Breuss ua. Sichtbare Lieder 2009-2010, Philipp Gehmacher ua. Dead Reckoning 2009, Hannes Löschel/R. Breuss Paradise Lost-Exit Eden Br.Festsp. 2008, Christine Gaigg ua. TRIKE 2004-2006, Akemi Takeya ZZ 2003, Milli Bitterli ua. Silence Sucks 2003, Liz King fake space 2002; Christhoph Marthaler/Anna Viebrock/LD Andreas Hofer Riesenbutzbach WFW2009-2010, Mats Staub Erinnerungsbüro WFW2009, Ulrich Rasche This is not a Lovesong WFW2007, Peter Sellars ua. New Crowned Hope 2006, Deborah Warner/LD Jean Kalman Dido und Aeneas WFW2006, Wolfgang Mitterer/Joachim Schloemer/LD David Finn Massacre WFW2003, Frank Castorf/LD Lothar Baumgarte ua. Der Meister und Margarita WFW2002, Paulus Manker/LD Max Keller Falco-A Cyber Show VBW2000 (Auszug).
Arbeitet für zahlreiche Theater und Festivals wie ua. Wiener Festwochen (<1997), Tanzquartier Wien (<2001), Halle E+G/MQ Wien (<2001), ImPulsTanz/Wien (1997-2005), Neue Oper Wien, Viennale, Klangbogen, Steirischer Herbst. Gastspielreisen nach Deutschland, Frankreich, Schweiz, Tschechische Republik, Polen, Italien, Griechenland, Spanien, Irland, Belgien, Indien, Japan.
Dokumentarfilm-Debüt (Produktion und Regie): FUN FATAL (A, 2007), derzeit ein Filmprojekt in Produktion. Lebt in Wien.